DIE Alternative zum Flugsport

Sie sind ein begeisterter Flugsportler und gerade auf der Suche nach einer perfekten Alternative zum Fallschirmspringen, Segelfliegen, Ballonfahren oder Gleitschirmfliegen? Dann haben wir für Sie genau die richtige sportliche Ergänzung, die nicht nur Ihre Kondition und Ausdauer fit hält, sondern darüber hinaus dafür sorgt, dass Sie vielleicht sogar eine neue Lieblingssportart haben werden.

Wie wäre es damit: Sie verzichten auf Flugsportaktivitäten, kommen lieber mal wieder auf den Boden zurück und schwingen sich in den Sattel – natürlich nicht in den Pferdesattel, sondern auf den eines Fahrrades. Egal ob Mountainbike, Trekkingbike, Schnellrad oder ein ganz gewöhnliches Fahrrad – jeder Drahtesel bietet die Möglichkeit zu zeigen, wie viel Ausdauer und Kondition in einem steckt.

Wir empfehlen, anfänglich eher kürzere Strecken zu fahren. Ihre Beine müssen sich vorerst um die zahlreichen Tretbewegungen gewöhnen. Beachten Sie bitte, dass Sie sich einen schmerzhaften Muskelkater zuziehen werden, sofern Sie nicht langsam an den Aufbau einer Kondition für Radfahrer herangehen. Des Weiteren erweist es sich als besonders wichtig, zur Übung flache Strecken zu fahren. Verzichten Sie auf ansteigende Straßen sowie Wälder, die Unebenheiten im Boden aufweisen. Jegliche Art von Hindernis auf der Strecke erschwert das Treten sowie die Konzentration während des Radfahrens. Nehmen Sie sich diese Tipps und Anregungen zu Herzen – besonders dann, wenn Sie in Sachen Fahrrad allgemein und richtiger Herangehensweise an das optimale Radeln noch eher unerfahren sind. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Nur weil Sie ein erstklassiger Flugsportler sind, heißt das noch lange nicht, dass Sie auch in jeder anderen Sportdisziplin ein Ass sind. Daher gilt: Flugsportler ist nicht gleich Sportler.

Sobald Sie eine gewisse Kondition aufgebaut haben, können Sie sich Tag für Tag hinsichtlich der Länge Ihrer ausgewählten Radstrecke steigern. Stoppen Sie stets Ihre Zeit und führen Sie Buch. Somit haben Sie einen überschaubaren Überblick, der Ihnen zeigt, ob Sie sich im Rahmen Ihrer Fitness verbessern oder verschlechtern. Was auch als äußerst wichtig gilt, ist, stets andere Strecken zu fahren. Nur in dieser Hinsicht bekommen Sie ein besseres Gefühl für das Abschätzen unbekannter Routen. Sie müssen lernen, sich an verschiedene Bodenbeschaffenheiten anzupassen. Genau aus diesem Grund ist es für einen Radfahrer erforderlich, nicht stets bei strahlendem Sonnenschein, sondern auch bei strömendem Regen zu fahren.

Stellen Sie sich Radstrecken mit unterschiedlichen Wetterkonstellationen zusammen, stoppen Sie Ihre Zeit und notieren Sie sich etwaige Schwierigkeiten, Probleme oder Aspekte, die im Rahmen Ihrer Tour besonders auffallend – sei es im positiven oder negativen Sinne – waren.

Mögliche Kombinationen:

  • Regen, ebene Strecke, 30 Minuten, Rennrad.
  • Sonnenschein, ansteigendes Gelände, 45 Minuten, Mountainbike.
  • Sonnenschein, Wald, ansteigend und absteigend, 40 Minuten, Mountainbike.
  • Strömender Regen, ebene Strecke, 50 Minuten, Trekkingbike.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Touren, die Sie sich natürlich beliebig zusammenstellen können, „alleine“ zu fahren. Nur so können Sie Ihre Kondition und Ausdauer perfekt abschätzen und trainieren. Im Falle, dass Sie Ihr Konditionstraining mit einem zweiten Radfahrer unternehmen, so birgt dies den Nachteil, dass Sie entweder auf diesen Rücksicht nehmen müssen oder dieser viel besser ist als Sie und Sie sich daher gezwungen sehen, ihm nachzueifern, aus der Puste kommen und Ihr Training demzufolge nicht wertbar ist.