Ballonfahren im Verein

Ballonfahren ist in Österreich weit verbreitet und wird in nahezu allen Teilen des Landes praktiziert. Neben einigen kommerziellen Anbietern, die vor allem Urlauber die schönen Alpenlandschaften von oben zeigen, gibt es vielerorts auch Vereine, in denen der Ballonsport gemeinsam ausgeübt wird.

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Gelebt wird dort die gemeinsame Freude am schwerelosen Gleiten durch die Luft mit einem Verfahren, das keinen Motorantrieb benötigt. Als eine Art Dachverband kann die Sektion Ballonfahrt im Österreichischen AeroClub gesehen wird, die an übergeordneter Stelle die Interessen der Ballonfahrer vertritt.

Ausbildung zum Piloten machen

Wer aktiv selbst einen Heißluftballon in einem österreichischen Verein steuern möchte, der muss zunächst eine Ausbildung zum Piloten machen. Und genau diese ist in den meisten Vereinen möglich, wo einige Vereinsmitglieder die Aufgabe des Trainers übernommen haben. Neben den Vereinen gibt es auch einige professionelle Ausbildungsunternehmen, in denen sich die Lizenz erwerben lässt. Eine Ausbildung kostet in der Regel zwischen 2000 und 3000 Euro und dauert zwischen sechs Monaten und einem Jahr.

Voraussetzung für Ausbildung

Um den Ballonfahrerschein zu erwerben, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst wird einmal ein Flugschülerausweis benötigt, der vom Österreichischen AeroClub ausgestellt wird. Für diesen Ausweis wird ein ärztliches Attest benötigt, das von einem Fliegerarzt ausgestellt wird. Ferner ist ein polizeiliches Führungszeugnis notwendig, in dem keine großen Auffälligkeiten vermerkt sind. Wer bereits einen Luftfahrerschein aus den Bereichen Fallschirm und Segelfliegen oder eine Private Pilote License, also eine PPL, besitzt, der braucht keinen Flugschülerausweis.

Theorie und Praxis für die Ballonfahrt

Wer seine Pilotenlizenz im Ballonfahren erlangen möchte, der muss am Ende seiner Ausbildung eine theoretische sowie eine praktische Prüfung bei der Austro Control ablegen. Bevor es dazu kommt, muss natürlich gelernt werden. Inhalte im theoretischen Teil sind der Ballon selbst sowie Verhaltensregeln für das Fahren in der Luft. Dazu kommen Schulungen zu den Themen Navigation, Geographie, Meteorologie und Erste Hilfe. Neben der Theorie müssen Ausbildungsfahrten mit einem Lehrer gemacht werden. Damit man zur Prüfung zugelassen wird, müssen mindestens zehn dieser Ausbildungsfahrten vorgewiesen werden.

Den Flugsport im Verein ausleben

Wer die Pilotenlizenz erworben hat, kann nun diesen Flugsport ausleben und macht dies am besten auch im Verein. Hier werden gemeinsame Fahrten organisiert, das Material gepflegt, sich gegenseitig geholfen, an Wettbewerben teilgenommen und nicht zuletzt auch die Geselligkeit gepflegt.

Weitere Infos:

http://www.alpenballonfahrt.com/

http://www.airsports.at/ballonfahrt.php

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